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Die Ursprünge der Schreibmaschine sind nicht bekannt. Erste Hinweise auf eine Maschine stammen aus dem Jahr 1682. Da man davon jedoch weder das Modell, noch den Namen des Erfinders kennt, einigte man sich auf Henry Mill , der 1714 das erste bekannte Patent für den Vorläufer der Schreibmaschine erhielt. Aber auch von dieser Konstruktion sind weder Zeichnungen erhalten, noch verrät die Beschreibung die konstruktiven Einzelheiten. Er bekam sein Patent wohl ca. für die Idee einer Schreibmaschine.
Die erste wirklich gebaute Schreibmaschine stammt darum wohl von dem Italiener Pellegrino Turi aus dem Jahre 1808. 1832 machte Karl Drais einen Vorschlag einer Schreibmaschinentastatur unter welcher der Papierstreifen durch ein Uhrwerk weiterbewegt werden sollte. Von 1864 bis 1869 entwickelte Peter Mitterhofer fünf verschiedene Typen von Schreibmaschinen. Die erste Schreibmaschine, die auch verkauft wurde, kam von dem dänischen Pastor Malling Hansen und wurde ab 1870 in Wien handwerklich gefertigt.
Die ersten in großer Serie hergestellten Schreibmaschinen war die Nr. 1 der US-amerikanischen Waffenfabrik Remington, die 1874 unter der Leitung von Christopher Latham Sholes entwickelt worden war. In sie waren die Erfahrungen von beinahe dreißig Vorgängermodellen eingeflossen. Die Remington Nr. 1 hatte 44 Tasten und konnte ca. Großbuchstaben schreiben. Über ein Fußpedal erfolgte der Rückzug.
Die Remington Nr. 2 erschien 1878 und konnte zwischen Groß- und Kleinbuchstaben umgeschaltet werden und das Farbband selbständig transportieren. Außerdem hatte sie bereits die Qwertz-Tastatur (englisch: Qwerty-Tastatur).
1893 ließ der deutsche Vereinigte Staaten Amerika-Emigrant Franz Xaver Wagner die Typenhebelschreibmaschine patentieren. Diese wurde 1896 von dem Unternehmer John T. Underwood auf den Markt gebracht. Es war die erste Schreibmaschine, bei der man das geschriebene sofort sehen konnte. Davor musste man dazu erst den Wagen oder die Walze nach oben klappen.
Die erste Blindenschreibmaschine wurde 1899 von Oskar Picht erfunden.
1903 kam von der Blickensdorfer Electric die erste elektrische Schreibmaschine. Diese konnte sich jedoch nicht auf dem Markt durchsetzen, obwohl die Technik der Konkurrenz um Jahrzehnte voraus war. Vermutlich scheiterte sie daran, dass Strom zu dieser Zeit noch Luxus war.
Zwischen 1903 und 1933 baute AEG 350 Tausend Zeigerschreibmaschinen vom Typ Mignon. Bei ihr wurde mit der linken Hand der Zeiger zu dem gewünschten Buchstaben geführt und mit der rechten Hand auf das Papier gebracht.
1908 wurde Underwood von Remington übernommen. 1910 gab es in den Vereinigte Staaten Amerika bereits mehr als einhundert Schreibmaschinenfabriken.
1910 kam aus Dresden mit Erika No.1 die erste deutsche Reiseschreibmaschine.
In den 1960er Jahren eroberte mit der Selectic von IBM die elektrische Schreibmaschine die Büros.
1973 wurde von IBM die so genannte tastengesteuerte Korrektureinrichtung eingeführt.
2003 wurde die Schreibmaschine aus dem Verbraucherpreisindex gestrichen, nach dem sie längst von den Computern verdrängt worden war.
Hersteller von Schreibmaschinen waren Adler, Hermes, Underwood , Olivetti und Olympia.
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